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Währungshandel: Diese Stolpersteine gibt es zu beachten


Der Währungshandel – also der Kauf einer bestimmten Währung beim gleichzeitigen Verkauf einer anderen – steht mittlerweile auch Privatanlegern, die auf diese Weise mit ihrem Wissen um steigende (oder sinkende) Währungskurse ihr Kapital vermehren möchten, zur Verfügung. Der Einstieg in den Forex Handel ist heutzutage so leicht wie nie zuvor – doch gerade für Neulinge hält er einige Stolpersteine bereit. Wir zeigen Ihnen, wie sich die gröbsten Anfängerfehler vermeiden lassen.

Den richtigen Partner für den Währungshandel finden

Bevor man mit dem Forex Trading beginnen kann, muss man sich auf der Onlinehandelsplattform eines Brokers anmelden, um überhaupt Zugang zu den Finanzmärkten zu erhalten. Mittlerweile kann man aus einer großen Menge verschiedener Broker auswählen. Die schiere Vielfalt an verschiedenen potentiellen Partnern hält direkt den ersten Stolperstein für unerfahrene Trader bereit, denn die Konditionen der Zusammenarbeit legt jeder Broker selber fest. Wer blindlings den erstbesten Anbieter wählt, ohne sich beispielsweise über die anfallenden Kosten und vorhandene Funktionen zum Risikomanagement zu informieren, gerät in Gefahr, seine möglichen Gewinne zu schmälern. Bei der Wahl des richtigen Partners für den ​Währungshandel ​sollten geringe Anmeldungs- und Tradekosten sowie ein ausgeklügeltes System zur Minimierung des Handelsrisikos im Vordergrund stehen. Die besten Broker auf dem Markt bieten ihren Tradern darüber hinaus umfangreiches Infomaterial und manchmal sogar kostenlose Schulungen an.

Niemals die anfallenden Kosten unterschätzen

Ist erst einmal ein Broker gefunden, dessen Konditionen akzeptabel sind, sollte sich der Trader nicht Hals über Kopf in den Währungshandel stürzen! Nachdem er sich eine sichere Strategie für seine Trades zurechtgelegt hat, sollte er zunächst die dafür anfallenden Kosten checken. Bei jedem Trade fallen diverse Gebühren wie der Spread und die Kommission an, deren Höhe unbedingt in die Berechnung des möglichen Gewinns mit einfließen muss.

Risikofreudigkeit kann zum Stolperstein werden

Natürlich versprechen hohe Einsätze höhere Gewinne – doch die Rechnung funktioniert eben auch anders herum: Wer beim Währungshandel große Summen einsetzt und sich verschätzt, kann ganz schnell herbe Verluste einfahren. Daher sollten gerade Einsteiger beim Forex Trading noch nicht mit allzu hohen Summen spekulieren, sondern sich langsam hocharbeiten.

Zudem ist es ratsam, nur mit Summen zu traden, die nicht für andere Dinge vorgesehen sind (beispielsweise für die Miete oder Einkäufe). Eine Minderung des „überschüssigen“ Geldes
ist leichter zu verkraften als der Verlust von Kapital, welches für den Lebensunterhalt benötigt wird.

Als Anfänger nicht gegen den Strom schwimmen

Einsteiger in das Forex Trading sollten aus den Erkenntnissen erfahrener Trader lernen und deren Tipps beherzigen. Auch wenn das bedeutet, erst einmal einige Zeit auf traditionelle Währungspaare zu setzen, die kaum Überraschungen oder aufregende Gewinnchancen bereithalten. Es ist unbestritten reizvoll, sich an die „Exoten“ heranzuwagen und sich damit auf ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang einzulassen, doch diese Vorgehensweise wurde schon so manchem Anfänger finanziell zum Verhängnis.


18. Mai 2017
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