Wien (OTS) – Die Gutachter der Österreichischen
Zertifizierungskommission (ÖZK
) stellten dem Wiener Spital als kompetenten Versorger nach einem
zweitätigen Audit ausgezeichnete Noten aus.
Insbesondere die persönliche Rundum-Betreuung der Patientinnen
und die umfassende Nachsorge flossen in die durchgängig positive
Gesamtbewertung ein. Darüber hinaus lobte die Kommission die
ausgezeichnete Zusammenarbeit mit dem hausinternen Radiologie-
Institut und die Qualität des intraoperativen Gefrierschnitts. Diese
schnelle pathologische Untersuchung einer Gewebeprobe während einer
Operation ermöglicht die Analyse in Echtzeit. Dadurch kann zügig
entschieden werden, in welchem Umfang ein brusterhaltendes Vorgehen
möglich ist. Für die Patientin hat dies deutliche Vorteile, wie ein
präzises Verfahren während des Eingriffs und weniger Nebenwirkungen.
Zudem ist die Entfernung des geschädigten Gewebes vollständig
gesichert.
In Österreich erkranken ca. 5.500 Patientinnen pro Jahr neu, das
macht ca. 30 % der Krebserkrankungen bei Frauen aus. Statistisch
gesehen erkrankt jede achte Frau in Österreich im Laufe ihres Lebens
an Brustkrebs. Durch immer bessere Früherkennung und spezialisierte,
fächerübergreifend arbeitende Brustgesundheitszentren sowie moderne
Therapiemöglichkeiten ist die Krankheit mittlerweile immer besser
behandelbar. Dabei gibt es im Fachbereich Brustgesundheit unter
Expert*innen ein klares Commitment zur brusterhaltenden Therapie.
„ Die umfassende Versorgung von Brustkrebs-Patientinnen
funktioniert nur als Team-Disziplin. Durch die enge Kooperation
unterschiedlicher Fächer wie Onkologie, Pathologie, Chirurgie,
Strahlentherapie, Radiologie und Gynäkologie ist es möglich, für jede
Patientin die beste medizinische Betreuung zu gewährleisten. Das
zertifizierte Brustgesundheitszentrum im Franziskus Spital vereint
das spezielle Know how, ausgezeichnete Zusammenarbeit mit seinen
Partnern – vor allem mit dem Zentrum des AKH Wien – und individuell
abgestimmte Therapie für jede einzelne Patientin “, fasst OA Dr.
Michael Bolliger, Leiter des Brustgesundheitszentrums, zusammen.
Das Team des zertifizierten Brustgesundheitszentrums bietet somit
Patientinnen eine besonders einfühlsame Beratung und Begleitung durch
diese herausfordernde Zeit, zusätzlich zur medizinischen Versorgung
auf höchstem Niveau.
Zwtl.: Wir nehmen uns Zeit für Ihre Gesundheit.
Das Franziskus Spital hat Verträge mit allen Kassen , ist
gemeinnützig und steht allen Menschen offen. Mit den Standorten Wien-
Landstraße und Wien-Margareten entstand es 2017 aus der Fusion des
Krankenhauses St. Elisabeth mit dem Hartmannspital. Für einen guten
Geist und den liebevollen Einsatz für Menschen stehen hier seit 1709
die Elisabethinen und seit 1865 die Hartmannschwestern. Das Spital
ist Teil des Wiener Gesundheitsfonds, Leistungen werden aus dessen
Mitteln finanziert.
Das Franziskus Spital Margareten bietet als Besonderheiten die
kombinierte Behandlung von Herz und Lunge, Gastroenterologie, ein
modernes Schlaflabor und multiprofessionelle Schmerzmedizin.
Die Chirurgie ist führend bei der Versorgung von Leisten- und
Bauchwandbrüchen mit dem zertifizierten Hernien-Kompetenzzentrum –
als erstes in Wien. Das Brustgesundheitszentrum ist ebenfalls
international zertifiziert. Außerdem wird die Behandlung von
Schilddrüsen- und Darmerkrankungen angeboten. In Kooperation mit der
Klinik Landstraße (Wiener Gesundheitsverbund) werden Augen- und
Bandscheiben -Operationen vorgenommen. Viele Eingriffe können auch
tagesklinisch erfolgen.
Im Franziskus Spital Landstraße ist einer der größten
Palliativstationen Österreichs beheimatet. Die Abteilung für Innere
Medizin hat einen Diabetes-Schwerpunkt und führt an beiden Standorten
jeweils eine Akutgeriatrie und Remobilisation. Im Franziskus Spital
Landstraße besteht dazu auch ein tagesklinisches Angebot.
Das Spital ist Ausbildungsstätte und Akademisches Lehrkrankenhaus
der Medizinischen Universität Wien sowie der Fachhochschule Campus
Wien .