Wien (OTS) – Über 43.000 Menschen engagieren sich freiwillig in den
Einrichtungen
und Projekten der Caritas; zusätzlich unterstützt werden sie von rund
44.000 Personen, die kurzfristig und niederschwellig über die
Involvierungsplattform füreinand‘ helfen. Im Jahr 2024 wurden in
Caritas-Einrichtungen und Projekten über 830.000 Arbeitsstunden von
Freiwilligen erbracht. Caritas-Präsidentin Nora Tödtling-
Musenbichler: „ Das Engagement unserer Freiwilligen ist einfach
großartig und berührt mich jedes Mal aufs Neue. Freiwillige
begleiten, unterstützen und ermöglichen Hilfe, wo sie gebraucht wird.
Unsere freiwilligen Mitarbeiter*innen schenken wertvolle Stunden
ihrer Freizeit für vielfältige Formen der Unterstützung – so
vielfältig wie die Nöte und Sorgen der Menschen in unserem Land und
auch in den Partnerländern der Caritas-Auslandshilfe. “

Zwtl.: Freiwilligenarbeit wirkt

„ Freiwillige bewirken viele kleine und große Wunder bei unseren
Klient*innen. Für ihren unermüdlichen Beitrag erleben sie im Gegenzug
Anerkennung und Wertschätzung, das schweißt uns als Gesellschaft
enger zusammen. Klient*innen berichten immer wieder, dass sie die
Zuwendung und Hilfe von Freiwilligen als Geschenk und emotionale
Unterstützung in schwierigen Zeiten erleben “, so Tödtling-
Musenbichler weiter. Die Gesellschaft insgesamt profitiere durch das
soziale Engagement der Freiwilligen, denn dies verbinde
Lebensrealitäten und verbessere die soziale Inklusion, betont die
Caritas-Präsidentin.

Das bestätigt eine Schülerin der HLW Neumarkt, die im Rahmen der
youngCaritas Salzburg gemeinsam mit ihrem Lehrpersonal über das
Projekt youngCares regelmäßig in Senior*inneneinrichtungen im Einsatz
ist: „Mir gefällt es, andere Menschen glücklich zu sehen und ihnen zu
helfen. Das macht auch mich selbst glücklich!“ In Kooperation mit
Schulen und Einrichtungen werden die Jugendlichen auf ihre Tätigkeit
vorbereitet und begleitet. „Sie erleben, wie bereichernd es ist, Zeit
zu schenken. Vertrauen, Teilhabe und soziale Kompetenzen sind
sozusagen erwünschte Nebenwirkungen, die auf diese Weise ganz von
selbst entstehen,“ erläutert Tödtling-Musenbichler.

Auch Gertraud Sturm aus Satteins liegt das Wohl ihrer Nachbar*
innen am Herzen. Regelmäßig besucht sie ältere alleinstehende Frauen
und Männer. Sie hat an einer Besuchsdienstschulung der Caritas
teilgenommen und dort gelernt „wie ein Besuch gut gelingen kann, und
auch, dass es einen aufmerksamen Blick und ein „sehendes“ Herz für
die Not der Menschen im Dorf braucht“, sagt die 75-Jährige.

Zwtl.: Professionelle Freiwilligenbegleitung und Koordination

Für diese Art des Engagements werde professionelle
Freiwilligenbegleitung und Koordination benötigt, das werde oft
übersehen, so Tödtling-Musenbichler: „ Einsätze müssen vorbereitet,
reflektiert und begleitet werden. Die Aktivitäten vieler freiwilliger
Mitarbeiter*innen gut zu managen, ist eine unterschätzte Leistung.
Damit Engagement blühen kann, braucht es faire und attraktive
Rahmenbedingungen. Und natürlich Mut zur Innovation, deswegen
entwickeln wir unser Engagementmodell konsequent weiter: Mit neuen
Formaten von digitalen bis zu spontanen Engagementmöglichkeiten – und
einer Kultur, die Vielfalt stärkt und junge Menschen einlädt
mitzugestalten. “

Weiterführende Links:

Unter www.zeitschenken.at finden Sie die Freiwilligenbörse der
Caritas.

youngCaritas: https://youngcaritas.at/

füreinand’: https://fuereinand.at/

youngCares: https://sbg.youngcaritas.at/aktion/youngcares/

Initiative von Satteins: herz.com https://www.caritas-
vorarlberg.at/spenden-helfen/pfarren/herzcom