Wien (OTS) – „Die Aussagen des notorisch ahnungslosen
ÖVP-Generalsekretärs
Marchetti zu der unter ÖVP-Verantwortung jahrelang blühenden Russland
-Spionage im Innenministerium sind haarsträubend“, so heute der
freiheitliche Generalsekretär und Fraktionsvorsitzende im
Untersuchungsausschuss, NAbg. Christian Hafenecker, MA. „Den der
Spionage verdächtigen Egisto Ott als Vertrauensmann von Herbert Kickl
zu bezeichnen, ist eine glatte Unwahrheit. Kickl hat unter
Wahrheitspflicht bei seiner Befragung in der vergangenen U-Ausschuss-
Farce der ÖVP ausgesagt, dass er Ott nicht einmal kennt. Und er hat
dezidiert beklagt, dass er von den schwarzen Netzwerken im
Verfassungsschutz als Innenminister nicht einmal darüber informiert
wurde, dass Ott bereits vor seinem Amtsantritt entsprechender
Aktivitäten verdächtig war“, so Hafenecker. Dass der damalige BVT-
Chef Gridling Kickl dies verschwiegen habe, sei auch kein Wunder,
habe Ott doch jahrelang unter ÖVP-Verantwortung Karriere gemacht.
Marchetti sei offenbar nicht einmal in der Lage, die Aussendungen
seines nunmehrigen Chefs und Bundeskanzlers Stocker zu lesen. Dieser
hatte nämlich im März 2024 betont, dass sich Ott als aktives SPÖ-
Mitglied bezeichnet habe. Und Ott selbst wiederholte dies auch erst
vor wenigen Tagen vor Gericht, so der FPÖ-Generalsekretär.
„Wir werden die neuerlichen Falschaussagen aus der ÖVP zu diesem
Thema rechtlich prüfen lassen. Offenbar ist die Volkspartei durch die
zahlreichen gerichtlichen Niederlagen in Zusammenhang mit Russland-
Vorwürfen gegen die FPÖ noch immer nicht geheilt. Solange die immer
noch in Russland engagierte Raiffeisenbank die Kredite nicht
fälligstellt, kennt man bei der ÖVP wohl keinen Genierer“, so
Hafenecker.