Wien (OTS) – „Im 13. Bezirk entsteht eine neue Fernwärmeleitung
entlang der
Maxingstraße bis zum Montecuccoliplatz. Wasserrohre und Straßenbelag
werden erneuert, der Bezirk Hietzing wurde aber in die Planung nicht
eingebunden“, kritisiert der freiheitliche Bezirkspartei- und
Klubobmann Mag. Georg Heinreichsberger. Die Bauarbeiten werden in
mehreren Abschnitten von Februar bis September 2026 durchgeführt und
erfahrungsgemäß darüber hinaus andauern.
Zeitgleich werden unterirdische Kanalerneuerungen in der
Trauttmansdorffgasse, Woltergasse und Gloriettgasse in unmittelbarer
Nähe von Mitte Jänner bis Ende Mai umgesetzt. Für die Buslinien und
den Durchzugsverkehr ist die betroffene, stark befahrene Strecke
während der Bauarbeiten gesperrt, ein Ersatzverkehr und Umleitungen
werden eingerichtet. „Laut einer aktuellen Aussendung der
Bezirksvorstehung gibt es nur an zwei Tagen Ende Februar für die
Anrainer eine Informationsveranstaltung. Wer da keine Zeit hat, hat
Pech gehabt. Ich fordere daher einen Infopunkt vor Ort auf Dauer der
Baustelleneinrichtung, wo man sich über aktuelle Entwicklungen im
Zusammenhang mit den Bauarbeiten informieren kann. Wenn noch
zusätzlich Kanalerneuerungen in den Nebenstraßen zeitgleich
stattfinden müssen, was nicht nachzuvollziehen ist, dann braucht es
auch dringend ein Baustellenmanagement für die Koordination der
verschiedenen Baustellen mit den verkehrstechnischen Veränderungen.
Das hat auch die Kanalerneuerung in der St. Veitgasse 2024/2025
gezeigt, wo neben der über ein Jahr dauernden Baustelle gleichzeitig
die Fahrradstraße Auhofstraße und eine Sperre von rund 20 Parkplätzen
in unmittelbarer Nähe wegen Firmeninteressen vorgenommen wurde. Dies
hat zu massivem Stau und fehlendem Parkraum geführt. Die
Verkehrspolitik in Hietzing ist einmal mehr Beweis für das Versagen
der Stadt Wien im Baustellenmanagement“, schließt Heinreichsberger.