Wien (OTS) – Mit seinen Aussagen im ORF-Podcast „Im Gespräch mit
Susanne Schnabl“
hat SPÖ-Politiker Nikolaus Kowall einmal mehr bewiesen, wie weit sich
Teile der Wiener Sozialdemokratie von der integrationspolitischen
Realität entfernt haben. „Ausgerechnet die serbische Community, die
seit Jahrzehnten als eine der bestintegrierten Gruppen in Österreich
gilt und einen unverzichtbaren Beitrag zu Wirtschaft, Kultur und
Gesellschaft leistet, wird von Kowall als Beispiel für misslungene
Integration herangezogen. Eine derartige Verdrehung der Tatsachen ist
an Missinterpretation kaum zu überbieten“, so der Wiener FPÖ-
Klubobmann Maximilian Krauss. Wer von Integrationsproblemen spricht,
muss sich viel mehr mit radikal-islamistischen Influencern und den
definitiv existierenden Parallelgesellschaften in unserer Stadt
auseinandersetzen.
Wenn Kowall den Einzelfall eines serbischstämmigen Schülers
bemüht, um Integrationsprobleme in Wien zu illustrieren, dann ist das
nicht nur sachlich falsch, sondern politisch verantwortungslos.
„Während in zahlreichen Wiener Schulen Lehrerinnen berichten, dass
ihnen von Schülern mit Herkunft aus dem arabischen Raum aus
religiösen Gründen nicht einmal die Hand gegeben und ihre Autorität
offen infrage gestellt wird, versucht die SPÖ, den Fokus auf jene
Bevölkerungsgruppe zu lenken, die sich über Jahrzehnte hinweg durch
Leistungsbereitschaft, Bildungsaufstieg und gesellschaftliche
Anpassung ausgezeichnet hat“, so der stellvertretende
Integrationssprecher der Wiener FPÖ LAbg. Ilija Tufegdzic.
„Die serbische Community hat viel für Wien beigetragen. Sie
stellt Unternehmer, Facharbeiter, Pflegekräfte und Akademiker. Wer
diese Menschen pauschal in ein integrationspolitisch negatives Licht
rückt, spaltet die Gesellschaft und verhöhnt all jene, die sich
tagtäglich um ein gutes Zusammenleben bemühen“, so die Freiheitlichen
abschließend.