Wien (OTS) – „Es ist sehr schade, dass aus Angst vor
Rassismus-Vorwürfen oft
darauf verzichtet wird, Sternsinger zu schminken, wie es in unserem
Land seit jeher Brauch und Tradition ist. Das ist ein trauriges
Beispiel dafür, wie negativ sich hypermoralisierende Wokeness und
Political Correctness auf das kulturelle Erbe unserer Heimat
auswirken“, befand heute FPÖ-Kultursprecher NAbg. Wendelin Mölzer und
zeigte sich jedoch erfreut darüber, dass mancherorts wieder eine
Rückkehr zur alten Tradition beim Sternsingen stattfindet.

„Gerade der Vorwurf des ‚Blackfacing‘ als vermeintlich
‚rassistisch‘ ist doch absurd. Niemand wird damit herabgewürdigt oder
wegen seiner Hautfarbe diskriminiert, wenn ein Kind mit schwarzer
Farbe im Gesicht einen der drei heiligen Könige darstellt“, so Mölzer
weiter, der daran erinnerte, dass traditionell die beiden anderen
Sternsinger gelb und rot geschminkt wurden beziehungsweise werden.

Es dürfe nicht hingenommen werden, so Mölzer, dass „eine kleine
links-woke Minderheit“ Brauchtum und Traditionen der Mehrheit
ideologisch uminterpretiere und dann ins Negative frame, um sie
letztlich abzuschaffen: „Unsere Bräuche machen unsere kulturelle
Identität zu einem wesentlichen Teil aus. Sie sind etwas Schönes,
Erhaltenswertes, das Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit stiftet.
Gerade das Sternsingen gehört als eine von vielen Traditionen unserer
christlich geprägten Kultur dazu und darf nicht als Projektionsfläche
für gesellschaftspolitische Debatten verblendeter Ideologen benutzt
werden.“