Wien (OTS) – „Nach seinem Luxus-Dienstwagen-Skandal und der Schaffung
eines
Sonderbüros mit acht neuen Posten ist der ‚Achter-Sepp‘ spätestens
jetzt mit diesem peinlichen Auftritt als rosarotes Werbetestimonial
für ein neues Medienprojekt endgültig rücktrittsreif. Dem Sprung ins
Wasser sollte jetzt umgehend sein Abgang von der Regierungsbank
folgen, er ist den Österreichern keine Sekunde mehr länger zumutbar“,
übte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz scharfe
Kritik an dem in sozialen Medien geposteten Video des NEOS-
Staatssekretärs, in dem er um „Gründungsmitglieder“ für ein neues
Onlinemedium wirbt.
Überhaupt stehe es einem Regierungsvertreter nicht zu, der
Bevölkerung zu empfehlen, welches Medium sie abonnieren soll. „Was
soll man aber anderes von jemandem erwarten, der als Staatssekretär
eigentlich für Deregulierung und damit für Einsparungen beim Staat
sorgen sollte, aber selbst nur mit seinen eigenen
Verschwendungsskandalen für Schlagzeilen sorgt? Noch mehr abgehobene
Abkoppelung von der eigenen Bevölkerung, ihren Problemen und Anliegen
geht gar nicht mehr“, so Schnedlitz. Angesichts des „riesigen
Belastungsmühlsteins“, den die Verlierer-Ampel der eigenen
Bevölkerung umhänge, sei Schellhorns Skandalkaskade nichts anderes
mehr als ein „ganz übles Schmierentheater auf dem Rücken der
Menschen“: „Eine Sparmaßnahme, der daher mittlerweile jeder
Österreicher zustimmen würde, wäre das Aus für Schellhorns unnötiges
Staatssekretariat – ‚Sepp, es ist vorbei!‘“