Wien (OTS) – Keine Woche ohne Skandal rund um Sepp Schellhorn. Nun
wurde bekannt,
dass Neos-Staatssekretär Schellhorn trotz des Berufsverbots, dem er
als Regierungsmitglied unterliegt, offenbar noch immer Betreiber
eines Skirestaurants in Bad Hofgastein ist. Das berichtet die „Kronen
Zeitung“ online. „Sepp, was machst Du eigentlich nebenberuflich?“,
lautet damit die aktuelle Frage rund um den pinken Skandalboy. Neben
dem Betrieb des Skirestaurants dürfte Schellhorn auch nach wie vor
als Koch aktiv gewesen sein. Beweisvideos davon hat er auch selbst
gepostet – bevor er die Beweismittel durch das Löschen seiner Social-
Media-Accounts selbst vernichtet hat. Selbst wenn er in den
Kochvideos nur als Werbetestimonial und nicht als Koch gearbeitet
hat, ist das mit dem Gesetz nicht vereinbar. FPÖ-Generalsekretär
NAbg. Michael Schnedlitz: „Seit diese Verliererregierung im Amt ist,
gibt es immer wieder Probleme mit Schellhorn. ‚Audi-Gate‘, sein
Auftritt beim Influencer-Festival in Hamburg, sein geschmackloser
Vergleich in einer Fernsehdiskussion, seine skandalöse Werbung für
ein Medium, das Sonderbüro mit acht Mitarbeitern. In jedem anderen
Land genügen all diese Fehltritte für fünf Rücktritte. Schellhorn
scheint von alldem unbeeindruckt. Es wird Zeit, dass Stocker, Babler
und Meinl-Reisinger das erkennen und Schellhorn abberufen.“

In Sachen Deregulierung, wofür Schellhorn eigentlich zuständig
wäre, sei bis jetzt noch immer nichts weiter gegangen „Außer den
bereits bekannten Eskapaden tut sich nichts. Schellhorn kostet
bislang viel Geld, liefert aber keine Leistung. Seine Abberufung wäre
die erste richtige Einsparungsmaßnahme dieser Regierung. Aber anstatt
bei sich selbst zu sparen, sackelt diese Regierung lieber
Pensionisten, Familien und die arbeitende Bevölkerung aus. Das ist
schäbig!“, so der FPÖ-Generalsekretär.