Wien (OTS) – Mit scharfer Kritik reagierte der freiheitliche
Delegationsleiter im
Europäischen Parlament, Harald Vilimsky, auf die jüngsten Aussagen
von EVP-Chef Weber. Dieser hatte vorgeschlagen, die Ämter des EU-
Kommissionspräsidenten und des Präsidenten des Europäischen Rates
zusammenzulegen – eine Machtkonzentration, die aus Sicht der FPÖ
„brandgefährlich“ ist.

„Weber will sich offensichtlich den Präsidentenposten schaffen,
der ihm 2019 verwehrt blieb. Wer auf demokratischem Weg gescheitert
ist, sollte nicht über die Hintertür zu noch mehr Macht kommen – und
schon gar nicht auf Kosten der Bürger“, so Vilimsky.

Die Freiheitlichen warnen vor einem EU-Zentralismus, der
demokratische Kontrollmechanismen aushebelt. Statt immer neuer,
hochdotierter Spitzenposten brauche es einen klaren Bürokratieabbau
und mehr nationale Souveränität. „Was Weber hier vorschlägt, ist ein
weiterer Schritt hin zu einem undemokratischen Superstaat, den die
Menschen in Europa nie gewollt haben. Wir Freiheitliche stehen für
ein Europa der Bürger – nicht für ein Europa der Funktionäre. Wir
sagen klar Nein zu dieser EU-Machtfusion“, so der freiheitliche EU-
Delegationsleiter abschließend.