Wien (OTS) – Für die Angestellten der DHL Air in Österreich gilt
rückwirkend mit
1. April 2025 erstmals ein Kollektivvertrag. Damit ist ein zentraler
Schritt gelungen, um klare und verbindliche Arbeitsbedingungen zu
schaffen. Der Abschluss bringt mehr Sicherheit, Transparenz und
Verlässlichkeit für die Beschäftigten und ist zugleich ein wichtiges
Signal gelebter Sozialpartnerschaft, gerade in wirtschaftlich
herausfordernden Zeiten.
„Ein Kollektivvertrag fällt nicht vom Himmel. Er ist kein
Geschenk, sondern das Ergebnis harter, konstruktiver Verhandlungen
und des gemeinsamen Engagements vieler Beteiligter“, betont Sven
Scherb, Betriebsratsvorsitzender der DHL Air Austria.
„Dass es nun erstmals einen Kollektivvertrag für die Angestellten
der DHL Air gibt, schafft Sicherheit und Planbarkeit und stärkt die
Position der Arbeitnehmer:innen nachhaltig!“, so Scherb weiter. Der
neue Kollektivvertrag regelt zentrale Fragen wie Mindestentgelte,
Arbeitszeiten und weitere arbeitsrechtliche Standards: So wird etwa
die wöchentliche Normalarbeitszeit durch den neuen Kollektivvertrag
von 40 auf 38,5 Stunden reduziert.
Für die Gewerkschaft GPA ist der Abschluss ein Beleg dafür, dass
auch in dynamischen und international geprägten Branchen faire
Rahmenbedingungen durchgesetzt werden können. „Dieser
Kollektivvertrag ist ein starkes Zeichen dafür, dass
Sozialpartnerschaft auch in wirtschaftlich angespannten Zeiten
funktioniert. Gerade dann braucht es verlässliche Spielregeln, die
faire Arbeit absichern und Stabilität geben – für Beschäftigte ebenso
wie für Unternehmen“, betont auch GPA-Bundesgeschäftsführer Mario
Ferrari abschließend.