Wien (OTS) – Im Haus Döbling haben die Häuser zum Leben und die
Pensionist*
innenklubs für die Stadt Wien* den Internationalen Tag des Ehrenamts
begangen. Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen des Dankes an jene
Menschen, die mit ihrem freiwilligen Engagement die 30 Häusern zum
Leben und 135 Pensionist*innenklubs bereichern und noch l(i)
ebenswerter machen.
Zwtl.: Ehrenamt als eine der tragenden Säulen
„Ehrenamtliches Engagement ist eine tragende Säule des sozialen
Zusammenhalts in den Häusern zum Leben und den Pensionist*innenklubs
der Stadt Wien. Dieses Engagement quer durch alle Generationen trägt
dazu bei, Einsamkeit – besonders im Alter – zu überwinden und
Lebensqualität zu stärken “, so Peter Hacker, Amtsführender Stadtrat
für Soziales, Gesundheit und Sport und Präsident der Häuser zum
Leben.
Derzeit engagieren sich rund 600 Ehrenamtliche in den Häusern zum
Leben und in den Pensionist*innenklubs für die Stadt Wien. Besonders
erfreulich: Die Häuser zum Leben verzeichnen einen kontinuierlichen
Zuwachs an Menschen, die sich einbringen möchten. „Unsere
ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen sorgen für viele besondere Momente
im Alltag unserer Bewohner*innen und Klubmitglieder“ , bedankt sich
Christian Hennefeind, Geschäftsführer der Häuser zum Leben. „Sie
bringen Herzlichkeit, Kreativität und oft auch ein Lächeln mit – das
wirkt weit über den Moment hinaus.“
Zwtl.: Bewusste Entscheidung für die Häuser zum Leben
„Über 6.000 Organisationen in Österreich sind gemeinnützig tätig
– daher ist es für uns keine Selbstverständlichkeit, dass sich so
viele Menschen bewusst für die Häuser zum Leben entscheiden.
Wöchentlich freuen wir uns über Anfragen weiterer Menschen, die sich
bei uns einbringen und „etwas Sinnvolles“ leisten wollen.“ , so Simon
Bluma, stellvertretender Geschäftsführer der Häuser zum Leben. Die
ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen begleiten bei Alltagswegen, führen
Gespräche, lesen vor, unterstützen bei neuen Technologien oder
gestalten gemeinsame Aktivitäten. Manche wirken in Tanz- oder
Musikprojekten wie der Werder Klub.Band oder der Trommelbewegung mit,
andere engagieren sich in der Lernhilfe für Kinder im Rahmen der
Flüchtlingshilfe oder in der Hospizbegleitung im Haus Döbling.
Zwtl.: Junges Wohnen – gelebtes Miteinander der Generationen
Ein besonderes Beispiel für generationenverbindendes Engagement
ist das Projekt Junges Wohnen. Das innovative Wohnmodell ermöglicht
jungen Menschen, die sich in Ausbildung befinden, kostengünstig in
einer Wohnung in einem von derzeit 14 Häusern zu wohnen, im Austausch
für 25 Stunden ehrenamtliches Engagement pro Monat. Ob gemeinsames
Musizieren, Spaziergänge oder Gespräche bei Kaffee und Kuchen – die
junge Generation bringt frischen Wind in den Alltag der Senior*innen.
Zwtl.: Gezielte Förderung und Begleitung
Ehrenamtliche werden in den Häusern zum Leben umfassend begleitet
und geschult. Angeboten werden neben einer umfassenden Einschulung
und laufenden Begleitung, auch die kostenlose Teilnahme an
Fortbildungen, Festen und Veranstaltungen sowie eine Haftpflicht- und
Unfallversicherung. „Mit unserem Motto ‚Ihr macht Wien l(i)
ebenswerter!‘ wollen wir zeigen, wie wertvoll freiwilliges Engagement
für die Gesellschaft ist“ , betont Cordula Peck vom Kompetenzteam
Ehrenamt der Häuser zum Leben.
Gemeinsam mit den Ehrenamtlichen arbeitet das Kompetenzteam im
Themenkreis Ehrenamt an der kontinuierlichen Weiterentwicklung der
Ehrenamtsstrategie. Einen Schwerpunkt nimmt die noch engere
Zusammenarbeit mit bestehenden Netzwerken ein, um das Ehrenamt noch
sichtbarer zumachen. „Wir werden das Ehrenamt in den Häusern zum
Leben weiter stärken, fördern und professionell begleiten. Denn
dieses Engagement ist eine wichtige Ergänzung der professionellen
Pflege und Betreuung der Häuser zum Leben.“, gibt Christian
Hennefeind abschließend einen Ausblick.
Zwtl.: Über die zum Leben Häuser
Die Häuser zum Leben sind mit 30 Pensio „Wir werden das Ehrenamt
in den Häusern zum Leben weiter stärken, fördern und professionell
begleiten. Denn dieses Engagement ist eine wichtige Ergänzung der
professionellen Pflege und Betreuung der Häuser zum Leben. nisten-
Wohnhäusern in 21 Wiener Gemeindebezirken der größte Anbieter von
Senior*innenbetreuung in Österreich. Die Häuser zum Leben bieten die
meisten Pflege- und Wohnplätze im Land an. Zudem besuchen tausende
ältere Menschen täglich die wienweiten Pensionist*innenklubs für die
Stadt Wien, die ebenfalls von den Häusern zum Leben betrieben werden.
Die Häuser zum Leben werden gefördert vom Fonds Soziales Wien (FSW)
aus Mitteln der Stadt Wien.