Wien (OTS) – Durch die Errichtung und den Betrieb temporärer alpiner
Trainingsstätten in ausgewählten Skigebieten erhält der
österreichische Spitzensport auch im kommenden Jahr verlässliche und
wettkampftaugliche Trainingsbedingungen. Dafür stellt der Bund in der
nächsten Saison bis zu 1 , 6 Millionen Euro zur Verfügung. Ziel des
Projekts ist es, österreichischen Spitzenathletinnen und -athleten
trotz klimatischer Veränderungen frühzeitig und unter international
konkurrenzfähigen Bedingungen Training zu ermöglichen. In touristisch
genutzten Skigebieten werden dafür eigens vorbereitete
Trainingspisten errichtet, die ausschließlich dem Spitzensport
dienen.

Sportminister Andreas Babler betont die sportpolitische Bedeutung
des Projekts: „Internationale Erfolge entstehen nicht zufällig – sie
sind das Ergebnis gezielter Förderung, moderner Trainingsbedingungen
und nachhaltiger Konzepte. Mit dieser Investition sichern wir die
Qualität des österreichischen Spitzen-Skisports und schaffen zugleich
eine verantwortungsvolle Antwort auf die klimatischen
Herausforderungen unserer Zeit.“

Kernbestandteile des Projekts sind unter anderem Snowfarming
sowie spezialisierte Pistenpräparationen zur Schaffung
wettkampfähnlicher Bedingungen.

ÖSV-Sportdirektor Mario Stecher unterstreicht den sportlichen
Nutzen:
„Für unsere Athletinnen und Athleten sind konstante und hochwertige
Trainingsbedingungen ein entscheidender Erfolgsfaktor. Das Projekt
ermöglicht uns, Trainingszeiten zu sichern, Qualität zu steigern und
im internationalen Vergleich konkurrenzfähig zu bleiben.“

Die Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Partner-
Skigebieten, die sich finanziell beteiligen und die operative
Durchführung übernehmen. Der ÖSV bringt dabei seine sportfachliche
Expertise ein und koordiniert die Maßnahmen.

ÖSV-Alpindirektor Christian Mitter erklärt: „Moderne Rennpisten
stellen höchste Anforderungen an Untergrund, Präparation und
Sicherheit. Diese Standards lassen sich im regulären Skibetrieb nicht
abbilden. Temporäre Trainingsstätten sind daher unverzichtbar, um
unseren Athletinnen und Athleten optimale Vorbereitung zu bieten.“

Das Projekt baut auf erfolgreichen Vorgängerinitiativen auf, die
seit dem Pilotjahr 2021 wesentlich zu internationalen
Wettkampferfolgen beigetragen haben. Neben der sportlichen Qualität
stehen auch Energieeffizienz und Ressourcenschonung im Fokus –
insbesondere durch den Einsatz von Snowfarming und die Nutzung
günstiger winterlicher Beschneiungsbedingungen.

Mit der Fortsetzung des Projekts setzen Bund und ÖSV ein klares
Zeichen für Leistungssport, Nachhaltigkeit und Zukunftssicherung des
alpinen Skisports in Österreich.

Foto unter: https://www.picdrop.com/bmwkms/BdmuVW1Au8