Wien (OTS) – „Landwirtschaftsminister Totschnigs Brüsseler Vorstoß
für noch mehr
Zwangs-Kennzeichnungen auf Speisekarten ist ein Schlag ins Gesicht
der Wirtschaft“, kritisiert Walter Veit, Präsident der
Österreichischen Hotelvereinigung. Wenn Wirtschaftsminister
Hattmannsdorfer Entbürokratisierung laut Regierungsprogramm
verspricht und Totschnig in Brüssel für das Gegenteil wirbt, drängen
sich alte Fragen auf: Weiß in der ÖVP ein Bund, was der andere tut?
Gilt in Brüssel, was in Österreich gesagt wird? Klar ist nur, jeder
Zwang zieht Zettelwirtschaft im großen Stil nach sich: „Das ist ja
wohl auch der Grund dafür, warum wir von der Landwirtschaft nicht
jeden Apfel und jede Birne, jeden Erdapfel und Paradeiser, jeden
Liter Milch und jedes Stück Fleisch einen dokumentierten Nachweis
bekommen, ob Spritzmittel und Hormone drin sind und wie die Tiere
gehalten werden“, empfiehlt Veit, vor der eigenen Stalltür zu kehren.
Zwtl.: ÖVP muss rasch wegkommen von der Droge Bürokratie!
Veit fordert von der ÖVP eine einheitliche Linie: „Die kann nur
klar in Richtung Entbürokratisierung führen, ohne Geisterfahrer aus
der Landwirtschaft!“ Die Wirtschaft dürfe nicht die Absatzprobleme
der Landwirtschaft ausbaden. Es gibt schon genug Schutzmechanismen
für die Landwirtschaft, vor allem aus dem Bürokratie-Mekka Brüssel,
das Hunderte Milliarden an die Landwirtschaft überweist. Zölle, die
steigen, wenn die Landwirte Überschüsse produzieren, Einfuhrlizenzen,
Kontingente und Förderungen für praktisch jedes landwirtschaftliche
Produkt: „Das ist die meistgeförderte und meistgeschützte Branche der
Welt. Soll so sein – aber irgendwann ist Schluss!“, hält Veit fest
und betont: „Die ÖVP muss ganz rasch wegkommen von der Droge
Bürokratie!”
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