Wien (OTS) – Am gestrigen Abend fand der Sicherheitsgipfel 2026 des
Handelsverbands in Kooperation mit dem Bundesministerium für Inneres,
dem Bundeskriminalamt und der Kriminalprävention statt. Die 6.
Ausgabe des Erfolgsformats brachte mehr als 250 führende
Expert:innen, Branchenvertreter:innen und Entscheidungsträger:innen
in der Wiener Albert Hall zusammen, um aktuelle Herausforderungen und
zukunftsweisende Lösungen zum Thema Sicherheit für den Handel zu
diskutieren. Der Fokus lag dabei auf den Bereichen
Diebstahlprävention , Cybersecurity und Krisenmanagement .

Zwtl.: Verteidigungsministerin Klaudia Tanner: Sicherheit für den
Wirtschaftsstandort

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner eröffnete das Event und
fokussierte in ihrer Rede auf die österreichische
Sicherheitsstrategie und ihre Rolle für einen starken Wirtschafts-
und Handelsstandort. Die Bundesministerin betonte außerdem die
erstklassige Zusammenarbeit zwischen dem Handelsverband und der
Bundesregierung in Sicherheitsfragen, etwa im Bereich der Blackout-
Prävention.

„Sicherheit ist nicht alles, aber ohne Sicherheit ist alles
nichts. Klar ist auch, dass Angst nie der richtige Ratgeber ist. Wir
wollen stattdessen mit Mut, Zuversicht und Optimismus ins neue Jahr
starten“ , so Ministerin Klaudia Tanner .

Zwtl.: HV-CEO Rainer Will: Investitionen in Sicherheit zahlen sich
aus

Auch Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will hob in seinem
Vortrag die exzellente Kooperation zwischen Handel, Verteidigungs-
und Innenministerium, Bundeskriminalamt sowie den Behörden hervor und
verwies neben dem Bereich der Prävention („Gemeinsam.Sicher“) auf die
jährliche Gewaltschutz-Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ .

„ Wenn Sie vom heutigen Gipfel etwas mitnehmen sollten, dann ist
es die Gewissheit, dass Investitionen in die Sicherheit nicht zu
teuer sind. Teuer kann es werden, wenn man nicht investiert “,
appellierte Handelssprecher Rainer Will an die anwesenden
Letztenscheider:innen des Handels.

Zwtl.: BK-Direktor Andreas Holzer: Internetbetrug bleibt große
Herausforderung

General Andreas Holzer , Direktor des Bundeskriminalamts, ging in
seiner Keynote v.a. auf die neuen Bedrohungslagen ein, zeigte aber
auch auf, wie man darauf in Form neuer Partnerschaften bestmöglich
reagieren kann.

„2025 gab es einen leichten Anstieg im Cybercrime-Bereich von 1,5
Prozent. Vor allem der Internetbetrug stellt mit über 30.000 Delikten
jährlich eine große Herausforderung dar. Hier ist die Zusammenarbeit
von Polizei und Wirtschaft essenziell“ , so Holzer . „Die beste
Straftat ist die, die gar nicht stattfindet.“

Zur Bekräftigung der Partnerschaft zwischen Handelsverband und
Bundeskriminalamt wurde auf der Bühne des Sicherheitsgipfels ein „
Memorandum of Unterstanding “ unterzeichnet. Mehr dazu HIER .

Zwtl.: Viele weitere Programm-Highlights rund um Deep Fakes, Phishing
& Fraud Detection

Die erste Podiumsdiskussion des Abends widmete sich dem aktuellen
Thema der zunehmenden Gewalt gegenüber Mitarbeiter:innen von
Handelsunternehmen. Maria-Isabella Lagler (C&A), Marcus Schober (REWE
), Bernhard Fuchs (ÖWD Security) und Alexander Steiner (
Eigenschutz.at) thematisierten u.a., wie in Form von Schulungen,
Personal und Technik auf diese Herausforderung reagiert werden kann.

Im Anschluss gab der Cybercrime-Experte Daniel Rossgatterer gab
dem verblüfften Publikum einen Live-Einblick ins Darknet und erklärte
in seinem spannenden Vortrag, wie Cyberkriminelle in der Praxis
tatsächlich agieren. Brisant: Europa und die Vereinigten Staaten
zählen seit Jahren zu den primären Angriffszielen von internationalen
Hackergruppen.

Ana-Maria Achim vom globalen Informationsdienstleister CRIF
präsentierte eine brandneue Studie zum Thema „ Betrug im E-Commerce
“. Alarmierend: Bereits 64 Prozent der Online-Shops in Österreich
waren von Betrug im Netz betroffen. Alle Ergebnisse der neuen Studie
werden am kommenden Dienstag, 27. Jänner, veröffentlicht.

Die zweite Podiumsdiskussion widmete sich gezielt dem Thema
Cybercrime . Am Podium diskutierten Marlies Menhart (Cybercrime
Competence Center), Alexander Scharf (Nestec) und Andreas Schütz (
Taylor Wessing) über die effektivsten Präventionsmöglichkeiten gegen
KI, Deep Fakes und Bestellbetrug im E-Commerce.

Die Abschlussworte übernahm Robert Spevak , Leiter des
Handelsverband-Fachforums „Sicherheit im Handel“ und Abteilungsleiter
Revison und Sicherheit bei Metro Österreich. Journalistin Alexandra
Nindl (Puls24) führte mit einer kompetenten Moderation grandios durch
die Abendveranstaltung. Der Ausklang des Sicherheitsgipfels 2026 bot
ausreichend Zeit zum Netzwerken und zum Besuch der zahlreichen
Aussteller in der Albert Hall. Ein besonderer Dank des
Handelsverbands gilt den Premium-Sponsoren CRIF , Nestec , ÖWD ,
TaylorWessing und Verkada .

Den vollständigen Nachbericht sowie Pressefotos finden Sie HIER