Wien (OTS) – „ Der heutige Fat Cat Day zeigt, wie unfair Löhne in
Österreich
verteilt sind. Während Beschäftigte tagtäglich hart arbeiten und von
der Teuerung betroffen sind, haben Manager:innen am 9. Tag im jahr
schon so viel verdient wie Arbeiter*innen in einem ganzen Jahr.“ ,
erklärt Larissa Zivkovic, Vorsitzende der Sozialistischen Jugend
Österreich.
Der von der Arbeiterkammer berechnete Fat Cat Day markiert jenen
Zeitpunkt, an dem ein durchschnittlicher CEO eines ATX-Konzerns
bereits so viel verdient hat wie durchschnittliche Arbeitnehmer*innen
im gesamten Jahr. „Dieser Tag macht deutlich, dass Leistung und
Entlohnung in Österreich längst auseinanderklaffen. Wer arbeitet,
hält die Gesellschaft am Laufen – wer oben sitzt, profitiert
unverhältnismäßig stark davon“ , so Zivkovic.
Die Sozialistische Jugend fordert daher eine gesetzliche
Begrenzung der Lohnspanne auf maximal 1:6 innerhalb eines
Unternehmens. „Eine Lohnspanne von 1:67 zwischen dem mittleren
Einkommen und den ATX-CEO-Gehältern ist nicht mehr zu rechtfertigen.
Während sie im Jahr 2003 noch bei 1:24 lag, ist sie massiv
angewachsen. Die Einkommensschere geht immer weiter auseinander,
während sich das Top-1 % auf Kosten der Allgemeinheit bereichert.
Damit muss Schluss sein“ , betont Zivkovic.