Wien (OTS) – „Der Tourismus und die Freizeitwirtschaft bleiben auch
2026 starke
Konjunkturlokomotiven!“, freut sich SPÖ-Tourismus und KMU-Sprecherin
Melanie Erasim. Um diesen Erfolg abzusichern, hat die Bundesregierung
ihr neues Reformpaket zur Stärkung des heimischen Tourismus
präsentiert. Der Fokus liegt dabei auf der Förderung von
Mitarbeiter:innen, Bürokratieabbau und auf der Unterstützung von
Betriebsnachfolgen. Erasim begrüßt die heute von der Regierung
vorgestellten Maßnahmen: „Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen die
Mitarbeiter:innen in der Branche. Denn nur wenn wir hochqualifizierte
Mitarbeiter:innen haben, können wir das weltweit anerkannte
Spitzenniveau in Hotellerie und Gastronomie aufrechterhalten und
weiter ausbauen. ****

Bereits beschlossen wurde der neue Tourismusbeschäftigtenfonds –
ein Projekt, für das Erasim jahrelang gekämpft hat: „Damit
investieren wir gezielt in Aus- und Weiterbildung und in die
Beschäftigungsqualität!“ Mit der Regelung der Sozialabgaben auf
Trinkgelder, der Senkung der Elekrizitätsabgabe und des Erneuerbaren-
Förderbeitrags oder etwa der kommenden Steuerfreiheit für Sonn- und
Feiertagsentgelte habe man bereits im Vorjahr wichtige Akzente
gesetzt. Für die Unterstützung der Neuanwerbung von Mitarbeiter:innen
bereitet das Wirtschaftsministerium eine Imagekampagne vor, die das
positive Berufsbild stärken und auf die vielfältigen
Karrieremöglichkeiten in der Branche hinweisen soll. Für Betriebe
sind zudem weitere Verwaltungsvereinfachungen und Hilfen bei der
Betriebsübergabe vorgesehen.

Die Nächtigungszahlen im Tourismus sind im vergangenen Jahr um
1,2% gestiegen, die der beginnenden Wintersaison sogar um 3,4%.
Rechnet man Tourismus und Freizeitwirtschaft zusammen, erwirtschaftet
die Branche jährlich 66 Milliarden Euro oder 14% des gesamten BIP,
über 560.000 Mitarbeiter:innen finden in einem der über 90.000
Betriebe Arbeit. „Das heißt, dass Erfolgsmeldungen aus dem Tourismus
Erfolgsmeldungen für die Gesamtkonjunktur in unserem Land sind. Ziel
der Bundesregierung ist es, die starke Position der Destination
Österreich weiter auszubauen. Dafür braucht es einen guten
Maßnahmenmix, der auf die Bedürfnisse von Betrieben,
Mitarbeiter:innen und Gästen gleichermaßen Rücksicht nimmt.“, so
Erasim abschließend. (Schluss) mf/ff