Wien (OTS) – Die Arbeitslosenzahl (inklusive Schulungen) war Ende
Februar mit
436.160 um 1,4 Prozent höher als vor einem Jahr. Wie schon im
Vormonat hat sich der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Vergleich zu
den Jahren davor, als man monatliche Steigerungen von 10 Prozent
gesehen hat, deutlich abgeschwächt. SPÖ-Sozialsprecher Josef
Muchitsch bekräftigt, dass die Trendwende bei Beschäftigung und
Arbeitslosigkeit eines der wichtigsten Vorhaben der Koalition sei –
„Wir kämpfen für die Trendwende am Arbeitsmarkt.” Zentrale Maßnahmen
dabei: Aus- und Weiterbildung, die Aktion 55+ für die älteren
Arbeitssuchenden und die Fachkräfteoffensive. ****
Muchitsch erinnert daran, dass diese Regierung enorme
Herausforderungen von den Vorgängerregierungen übernommen hat: stark
steigende Arbeitslosigkeit, eine schrumpfende Wirtschaft, hohe
Teuerung und ein völlig aus dem Ruder gelaufenes Budget. In allen
Bereichen sei es gelungen, die Weichen zu stellen hin zu einer
besseren Entwicklung, sagt Muchitsch.
Für die Beschäftigten und Arbeitssuchenden seien Investitionen in
die Arbeitsmarktförderung und in die berufliche Aus- und
Weiterbildung besonders wichtig, sagt Muchitsch. Dazu gehöre auch die
umfassende Fachkräftestrategie, die gerade unter der Federführung des
Sozialministeriums erarbeitet wird.
Für die Beschäftigung von älteren Arbeitssuchenden, wo der
Anstieg der Arbeitslosigkeit am größten ist, hebt Muchitsch die
Aktion 55+ hervor. Das ist eine neue Arbeitsmarktförderung, die es
seit 1. Jänner gibt und die im Jahr drei- bis sechstausend
Arbeitssuchenden über 55 Jahren, die schon lange vergeblich einen Job
suchen, einen neuen Arbeitsplatz bringen wird. (Schluss) wf/ls