Wien (OTS) – Die aktuellen Gründungszahlen der Wirtschaftskammer
(WKO) zeigen eine
Trendwende: Knapp 40.000 Neugründungen im Jahr 2025 sind ein Signal
für wachsenden unternehmerischen Optimismus in Österreich. Besonders
erfreulich ist, dass diese Dynamik vor allem von jungen Menschen und
von Frauen getragen wird. Selbstständigkeit wird als echte
wirtschaftliche Perspektive gesehen.
„Diese Entwicklung kommt aus Überzeugung. Wer heute gründet, bringt
Ideen, Gestaltungswillen und den Wunsch nach unternehmerischer
Freiheit mit“, betont Startups-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner.
Die Zahlen stünden für einen Stimmungswechsel und zeigten, dass
Vertrauen in den Wirtschaftsstandort Österreich zurückkehrt.
Entscheidend sei, diese Entwicklung politisch zu begleiten.
„Gründungen sind kein Selbstläufer. Damit aus guten Ideen auch
dauerhaft erfolgreiche Unternehmen entstehen, braucht es
verlässliche, einfache und praxistaugliche Rahmenbedingungen“, so
Zehetner. Dazu zählen vollständig digitale Gründungsprozesse, klare
Regelungen sowie ein funktionierender Zugang zu Wachstumskapital.
Mit der Flexiblen Kapitalgesellschaft (FlexCo) stehe bereits eine
moderne Rechtsform zur Verfügung, die mittlerweile von über 1.530
Startups genutzt wird. „Jetzt geht es darum, den nächsten Schritt zu
setzen: weniger Bürokratie, bessere Schnittstellen zwischen Behörden
und mit dem Scale-up-Fonds gezielt privates und institutionelles
Kapital für österreichische Startups zu mobilisieren“, erklärt
Zehetner.
Der Anspruch der Bundesregierung sei klar: Unternehmen sollen in
Österreich nicht nur gegründet werden, sondern hier wachsen,
skalieren und langfristig erfolgreich sein, damit der Aufschwung sich
verfestigt.