Wien (OTS) – “Mit dem Stromkosten-Ausgleichsgesetz 2025 unterstützen
wir
energieintensive Betriebe und stärken so den Standort und die
Wettbewerbsfähigkeit. Denn die Industrie und die Unternehmen sind das
Rückgrat unseres Wohlstandes und sichern Arbeitsplätze sowie
Wertschöpfung”, betont ÖVP-Energiesprecherin Tanja Graf zum gestrigen
Beschluss im Ausschuss für Wirtschaft, Industrie und Energie. Damit
schließe der Gesetzesentwurf für das SAG 2025, der im Oktoberplenum
des Nationalrats beschlossen werden soll, an das SAG 2022 an.
“Konkret ist eine Förderung zur Abfederung der indirekten CO2-Kosten
– also jener Aufwendungen, die durch den Erwerb von
Emissionszertifikaten entstanden sind und, von den Energielieferanten
an die Verbraucher weitergeben werden – vorgesehen. Diese Förderung
soll als Zuschusses erfolgen und bis zu 75 Prozent der indirekten CO2
-Kosten betragen, die einem Unternehmen in den Kalenderjahren 2025
und 2026 entstanden sind”, so Graf. Die jährlich dafür zur Verfügung
stehenden Mittel belaufen sich auf 75 Millionen Euro.

Die ÖVP-Mandatarin unterstreicht: “Mit dem Stromkosten-
Ausgleichsgesetz 2025 sorgen wir im Rahmen der Standortabsicherung
dafür, dass die Unternehmen, die 2025 und 2026 von den erheblich
gestiegenen Strompreisen infolge der Einbeziehung der Kosten von
Treibhausgasemissionen aus dem europäischen Emissionshandel besonders
betroffen sind, entlastet werden. Hier besteht Handlungsbedarf im
Interesse des Wirtschaftsstandortes, dem wir auch gerecht werden.”
Beantragt kann die Förderung von Unternehmen aus definierten Sektoren
bzw. Teilsektoren, für die aufgrund der indirekten CO2-Kosten davon
ausgegangen wird, dass ein tatsächliches Risiko der Verlagerung von
CO2-Emissionen besteht – mit einem anlagenspezifischen
Jahresstromverbrauch über einer Gigawattstunde. Die Fördernehmer
verpflichten sich dabei, ein Energie-Audit durchzuführen oder ein
Energie- oder Umweltmanagementsystem zu implementieren sowie in
Energieeffizienzmaßnahmen bzw. Dekarbonisierungsmaßnahmen zu
investieren.

“Es ist ein Erfolg für den Standort, dass mit dem gestrigen
einstimmigen Ausschussbeschluss die Weichen für eine Fortführung des
SAG gestellt werden konnten. Mit Maßnahmen wie dieser bringen wir den
rot-weiß-roten Wirtschaftsstandort wieder auf die Überholspur”,
schließt Graf. (Schluss)