Wien (OTS) – Der Zukunftsforscher Tristan Horx warnt vor einer
einseitigen
„Digital First“-Logik und plädiert für eine Neuausrichtung von
Technologie, Bildung und Wirtschaft. Im aktuellen 123C Podcast
spricht Horx über die Grenzen der Digitalisierung, die
gesellschaftliche Omnikrise und warum Unternehmen sowie Institutionen
stärker auf menschliche Kompetenzen setzen müssen.

„KI ist kein Entscheidungsträger, sondern ein Redundanzfilter“,
erklärt Horx im Gespräch. Digitalisierung dürfe nicht Selbstzweck
sein, sondern brauche bewusste Korrekturschleifen.

Der 1993 geborene Millennial ist Co-Founder von The
Future:Project und analysiert seit seinem 24. Lebensjahr Megatrends –
von künstlicher Intelligenz im Bildungssektor und in Unternehmen über
digitale Transformation bis zur Generation Beta. Als Teil der Horx-
Familie prägt er die Zukunftsdebatte im deutschsprachigen Raum.

Horx verweist auf aktuelle Gegenbewegungen zur
Überdigitalisierung : In Schweden wird die Schuldigitalisierung
teilweise zurückgefahren, analoge Medien erleben ein Comeback und
eine wachsende Mehrheit junger Menschen fordert stärkere Regulierung
von Social Media für Minderjährige.

Im Mittelpunkt der Episode steht das Konzept des „Human Upgrade“
– nicht als technologische Optimierung, sondern als Entwicklung von
Metakognition, emotionaler Intelligenz und Systembewusstsein. Für
Unternehmen stellt Horx das Modell der Good Future Companies vor und
betont: „Digital First bedeutet nicht Digital Only.“

Abschließend warnt er: „Die wahre Rezession ist keine
ökonomische, sondern eine der Beziehungen.“ Seine Empfehlung:
bewusste Offline-Zeiten, echte Begegnungen und nachhaltige soziale
Bindungen.

Der 123C Podcast von 123Consulting & 123C Digital Consulting
behandelt seit 2023 Themen rund um digitale Transformation,
Innovation und Leadership für Führungskräfte und Entscheider:innen.

Aktuelle Episode verfügbar auf:

Spotify | Apple Podcasts | YouTube | Amazon Music

Weitere Infos zu Tristan Horx: