Der Herstellungsprozess eines Cobots setzt sich aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Teilprozessen zusammen. Die einzelnen Teilprozesse bauen aufeinander auf, aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass jeder Arbeitsschritt mit voller Sorgfalt durchgeführt wird. Aufgrund dieses detailreichen Herstellungsverfahrens gehört Deutschland zu den Spitzenreitern in der Roboterherstellung.

Die einzelnen Herstellungsabschnitte

Teilprozess Nummer 1:

Die Herstellung der Grundstruktur und des Grundgestell des Cobots

Die Erstellung der Grundstruktur des Roboters gehört zu den aller Ersten Arbeitsprozessen im gesamten Herstellungsverfahren. Die Grundstruktur des Cobots beinhaltet sowohl das Grundgestell als auch die einzelnen Gelenkarten. Das Grundgestell setzt sich aus dem Karussell und den einzelnen Getriebeteilen zusammen. Bei den bekannten deutschen Roboter Hersteller wie beispielsweise Universal Robots und Siemens kommt eine extra dafür angefertigte Roboterzelle zum Einsatz. In der Roboterzelle werden die verschiedenen Montagearbeiten an dem Cobot durchgeführt. Zudem können Schraubarbeiten oder andere Arbeitstätigkeiten ebenfalls in der Roboterzelle stattfinden. Bei der Erstellung des Grundgerüstes kommen nur speziell geschulte Mitarbeiter zum Einsatz. Dieser Teilprozess zeichnet sich durch seine absolute Genauigkeit und Sorgfalt aus. Das Grundgerüst ist die Basis des Roboters, es ist für seine spätere Funktionsweise sehr entscheidend.

Teilprozess Nummer 2:

Unzählige Abdichtungsarbeiten während der Roboterherstellung

Der anschließende Teilprozess fokussiert sich auf das Abdichten der einzelnen Getriebeteile. Für diese Abdichtungsarbeiten wird eine speziell, dafür angefertigte Abdichtungsmaße verwendet. Diese Abdichtungsmasse verleiht dem Getriebe nicht nur Schutz, sondern auch die benötigte Stabilität. Dieser Teilprozess ist bei der Herstellung des Cobots sehr wichtig, da das Robotergetriebe sehr sensibel ist und schnell beschädigt werden kann. Ein beschädigtes Getriebe macht den Einsatz eines Roboters unmöglich.

Teilprozess Nummer 3:

Die aufwendigen Montagearbeiten der Roboterachsen

Anschließend stehen die Montagearbeiten der verschiedenen Roboterachsen an. Jeder Robotertyp setzt sich aus einer beliebigen Anzahl an Achsen zusammen. Der Industrieroboter kann beispielsweise sowohl über vier Achsen als auch über sechs verfügen. Die Anzahl der Roboterachsen hängt mit der erforderlichen Stabilität und Tragbarkeit zusammen. Sobald die einzelnen Achsen im Roboter verbaut wurden, steht die Montage der sogenannten Zentralhand an. Dieser Montageprozess ist sehr komplex. Aus diesem Grund ist ein sorgfältiges und sensibles Montieren sehr wichtig. In der Zentralhand wird eine Vielzahl der Bauteile verarbeitet. Mehr als die Hälfe der gesamten Bauteile des Roboters stecken in der Zentralhand. Der sogenannte mechanische Teilprozess der Roboter Herstellung ist mit der Montage der Zentralhand abgeschlossen.

Teilprozess Nummer 4:

Der kreative Teil der Roboter Herstellung – die Lackierung

Beim nächsten Teilprozess steht die kreative Gestaltung des Roboters im Vordergrund. Dabei stehen die Lackierungsarbeiten des Roboters im Vordergrund. Hier wird versucht, den individuellen Kundenwünschen voll und ganz nachzukommen. Ein Roboter kann nach den ganz eigenen Vorstellungen des Kunden lackiert werden. Sobald die Lackierung abgeschlossen ist, kommt der Roboter in der sogenannten Trockenkabine. Der Cobot bleibt in der Trockenkabine, bis die überflüssige Farbe abgeflossen ist.

Teilprozess Nummer 5:

Der Probelauf des Roboters

In diesem Teilprozess steht der Produktabnahme vollkommend im Vordergrund. Der Roboter wird im Probelauf seine künstliche Intelligenz und sein Können geprüft. Dafür dient ein 45 minütiger Standardtest. Er wurde extra für den Probelauf von Robotern entwickelt. Der Cobot soll dadurch auf seinen späteren Einsatz vorbereitet werden. Zudem kann im Probelauf undichte Stelle ausgebessert und behoben werden.

Ein absoluter Nachfrageanstieg in der Roboter Branche Aufgrund der ausgezeichneten Eigenschaften und unzähligen Vorteilen steigt die Attraktivität der Roboter immer weiter an. Deutschland gehört zu den drei marktführenden Produktionsländern von Roboter. Sowohl in der Industriebranche als auch in der Automobilindustrie und Schwermetallindustrie kommen immer mehr Roboter zum Einsatz. Dadurch steigt selbstverständlich auch die Nachfrage an ihnen. Die Produktion von Robotern hat sich in den letzten Jahren zu einem eigenständigen Marktsegment entwickelt. Unternehme wie Universal Robots und Siemens setzten immer mehr irreren Fokus auf die Herstellung der Roboter.
Ein Cobot dient nicht nur zur Arbeitserleichterung der menschlichen Mitarbeiter, sondern bringt durch seinen Einsatz noch weitere positive Aspekte mit sich.