Fliegen ist eine komplizierte Angelegenheit. Neben technischen Voraussetzungen gibt es das wechselhafte Wetter, verspätete Fluggäste oder gar eine Crew, die noch nicht bereit für den nächsten Flug ist, es gibt viele Gründe dafür, dass sich ein Flug verspätet. Manchmal ist die Verspätung sogar so gravierend, dass eine Fluggesellschaft  Schadensersatz zahlen muss. Aber wann genau ist das der Fall? Und wie können betroffene Personen ihre Schadensersatzansprüche gegenüber der Fluggesellschaft juristisch durchsetzen? Diese Fragen werden in diesem Artikel beantwortet. 

Bedingungen für Schadensersatzansprüche

Bevor Schadensersatz an betroffene Fluggäste bezahlt wird, muss geprüft werden, ob die Bedingungen für eine Zahlung erfüllt werden. Zunächst geht es hier um die Dauer der Verspätung. Diese muss mehr als drei Stunden betragen und dabei ist die Ankunftszeit ausschlaggebend. Mit Ankunftszeit ist die Zeit gemeint, bei der ein Flugzeug einen Zielflughafen erreicht und mindestens eine Flugzeugtür geöffnet wurde.

Des Weiteren ist eine Bedingung für einen Schadensersatz, dass die Fluggesellschaft  die Verspätung selbst zu verantworten hat. Wenn also außergewöhnliche Umstände für die Verspätung verantwortlich sind, kann es schwierig werden Schadensersatzansprüche erfolgreich geltend zu machen. Aber was sind außergewöhnliche Umstände eigentlich?

Was gilt als außergewöhnliche Umstände

Außergewöhnliche Umstände betreffen zum Beispiel das Wetter, das so heftig war, dass ein Flugzeug nicht fliegen konnte. Auch ein Vogelschlag, der zwischenzeitlich dazu geführt hat, dass das Flugzeug nicht flugtauglich war gehört zu den außergewöhnlichen Umständen.  Daneben wird oft die Corona Pandemie angeführt, wenn Fluggesellschaften sich weigern Schadensersatzforderungen zu begleichen.

Schriftliche Nachweise aufheben oder nötigenfalls anfordern

Sehr wichtig ist auch, dass betroffene Fluggäste sich ein Schriftstück von der Fluglinie besorgen, das den Grund der Verspätung wiedergibt. Letztlich ist es relevant, dass der Vorfall nicht länger als drei Jahre zurückliegt. Wenn es sich um einen Vorfall im Ausland handelt, dann können andere Fristen greifen. 

Wer bekommt Schadensersatz?

Bevor geklärt werden kann, ob betroffene Personen Schadensersatzansprüche geltend machen können, müssen die Personen klären, ob sie anspruchsberechtigt sind. Das ist vor allem für Laien eine schwierige Herausforderung.

Aus diesem Grund wird empfohlen, dass betroffene Personen professionelle Beratung in Anspruch nehmen. Firmen wie Flightright haben die fachliche Expertise und verfügen oft auch über mehrjährige Erfahrungen bei der Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen, wenn ein Flugzeug sich verspätet.

Haben sie zum Beispiel in der Vergangenheit auch Probleme wegen einem verspäteten Flug gehabt und konnten erst am nächsten Tag den Anschlussflug nehmen? In diesem Fall muss die Fluggesellschaft  für eine Übernachtungsmöglichkeit Sorgen. Wenn sie keine Übernachtungsmöglichkeit angeboten bekommen haben, sollten Sie ihre Möglichkeiten genau abwägen. Auch der Flugausfall, der bei einem Mitarbeiter Streik auftritt, ist oftmals nicht so deutlich, wie die Fluggesellschaft es kommuniziert. Hier sollte man im Zweifelsfall auch ruhig einmal mehr nachfragen. Manchmal erhält man Informationen von Mitarbeitern am Schalter oder am Telefon, die sich später als sehr wertvoll herausstellen.

Zum Glück gibt es zunehmend mehr Hilfsangebote für geprellte Fluggäste und die Erfolgsquoten sprechen eine deutliche Sprache. Unternehmen wie Flightright setzen sich auf Provisionsbasis für ihre Kunden ein. Egal ob Flugausfall aufgrund der Corona Pandemie oder eine unverschuldete Flugverspätung, es lohnt sich fast immer, seine Ansprüche prüfen zu lassen. Vor allem, wenn Ihnen durch die mangelhafte Leistung noch Zusatzkosten entstehen.