In Österreich gibt es etwa 1.200 Firmen in Bezug auf die metallverarbeitende Branche, welche insgesamt Güter im Wert von circa 40 Milliarden Euro jährlich erwirtschaftet. Im Land gibt es unter anderem den Hauptsitz von Doppelmayr, Palfinger und Andritz. Im Jahr 2018 konnten in der Branche nicht nur die 39 Milliarden Euro Produktionswert erzielt werden, sondern auch der Meilenstein von 136.000 Beschäftigten. Zudem haben sich insgesamt fünf Bereiche gebildet, so zum Beispiel der Anlagenbau, Metallwaren, Gießerei und Maschinenbau. Abgesehen davon befinden sich 85 Prozent der Firmen in der Hand von Familien, wie aus den Zahlen des WKÖ-Fachverbands Metalltechnische Industrie (FMTI) zu entnehmen ist. Abhängig ist die Branche insgesamt vom Export in alle Welt. Diese Industrie bestimmt 23 Prozent vom Außenhandel des Landes.

Die Zukunft dieser Branche in Österreich

Die Zukunft dieser Branche wird weiterhin durch den Export bestimmt, dabei sind die Hauptländer Deutschland, USA, Schweiz, Polen, Italien, Tschechien, Ungarn, Slowakei und Großbritannien. Partnerschaften gibt es aber unter anderem auch in Bosnien-Herzegowina, da das Land reich an Ressourcen und ebenfalls stark innerhalb der Metallverarbeitung tätig ist. Neben Vertriebskooperationen gibt es hierbei auch Kooperationen in Bezug auf eine qualitative Vorproduktion, dessen Abschluss dann in den Werken in Österreich vollendet werden. Unternehmen aus Österreich können damit marktübliche Preise aufrufen, flexibel und kundennah agieren und dabei stets die Wertschöpfungskette durch Industrie 4.0 ausbauen. Durch den Ausbau auf die Industrie 4.0 hat sich ein interessanter Zweitmarkt gebildet, wobei es für kleinere Unternehmen beispielsweise Karusselldrehmaschinen gebraucht, oder auch die Blechwalze gebraucht zu kaufen gibt. Damit können sich auch kleine und junge Unternehmen in diesem Bereich am Markt halten.

Welche Trends werden sich (weiterhin) etablieren?

Die Trends sind schon jetzt erkennbar, da Verbände einen gewissen Schwerpunkt setzen und Unternehmen massiv beispielsweise in neue Technologien investieren. Das Ziel ist es, dass der Wirtschaftsstandort Österreich an Attraktivität hinzugewinnt und Firmen massiv durch Investoren profitieren und eine gewisse Konkurrenzfähigkeit auch zukünftig besteht.

Leichtbau

In Österreich etabliert sich derzeit die Leichtbautechnologie, diese ist zugleich auch ein Innovationsmotor für die verschiedensten Branchen auf der ganzen Welt. Der Leichtbau ist sowohl im Automobilsektor interessanter denn je, als auch bei der Luftfahrt, jedoch auch in der Medizintechnik und im Maschinenbau. Die Leichtbauweise ist aber auch in anderen Bereichen sehr wichtig, wie zum Beispiel bei beweglichen Teilen in einer Maschine. Insbesondere automatisierte Maschinen können damit präziser arbeiten. Durch eine erhöhte Bearbeitungsgeschwindigkeit ergibt sich daraus auch eine höhere Lebensdauer für diese Maschinen.

Neue Technologien

Neue Technologien, wie eben auch die Möglichkeit zur Industrie 4.0, sind schon heute sehr wichtig. Logistik- und Produktionsprozesse sollen hierüber einen neuen Level innerhalb der industriellen Wertschöpfung erreichen. Die Betriebe sind innerhalb des ganzen Wirtschaftskreislaufes eingebunden und innerhalb dessen, gibt es weitere Vernetzungen, sodass eine Produktion unter maximaler Effizienz funktionieren kann.

Welche Vorteile hat Österreich?

Weil Österreich gut gelegen ist, gibt es in gewisser Hinsicht auch einen Vorteil in der Logistik. Ein Transporter aus Bosnien-Herzegowina ist wesentlich schneller in Österreich als in Deutschland (Rhein-Main-Gebiet), daraus könnte sich ein Vorteil ergeben. Zudem ist Österreich umgeben von Ländern, welche allesamt vom Import von Metallen oder Metallprodukten abhängig sind.