Touchscreen: Immer häufiger am Point of Sale

Die sogenannte Point of Sale-Technologie geht schon über den simplen Flachbildschirm, der diverse Informationen verspricht, hinaus. Heutzutage entsteht via Touchscreen oder Smartphone schon der interaktive Kontakt zu einem Kunden. Auch das Unternehmen Elo zeigt, dass Touchscreen-Lösungen immer häufiger zum Einsatz kommen.

Welche Rollen werden VR und AR spielen?

Wer sich heute für ein Produkt interessiert, der informiert sich schon vor dem Einkauf im World Wide Web. Das ist auch der wesentliche Grund, warum sich der Handel an die neuen Technologien anpassen muss, die derzeit noch nicht genutzt werden. Der wohl wichtigste Schritt in diesem Bereich? Die Digitalisierung des Ladengeschäfts. Zudem will der Kunde „Erlebnisse“, wenn er in den Laden geht – das heißt, es geht um die Interaktionen vor Ort, die der Online-Einkauf nicht bietet. Eine wichtige Rolle spielen hier Virtual Reality (kurz: VR) und Augmented Reality (kurz: AR). Sie sorgen für die attraktive Präsentation der Produkte. Folgt man den Angaben des Zahlungsanbieters „Worldpay“, so sind 48 Prozent der Verbraucher der Ansicht, die Zukunft des Einkaufens würde in der VR liegen. Eine Technologie, die aber auch nur eine Wirkung zeigen kann, wenn sie eine Ergänzung zum Einkaufserlebnis wird – so etwa durch Produktdemos oder weiteren Informationen. Zudem müssen sogenannte In-Store-Technologien auch die Konsistenz zwischen der Erfahrung im stationären Laden und in der virtuellen Welt sicherstellen.

Wer weiterhin wettbewerbsfähig bleiben will, der muss sich mit den neuen Technologien befassen

Rund 50 Prozent der 300 IT-Entscheider, die im Zuge der „Riverbed Retail Digital Transformation Survey 2018“ befragt wurden, haben angegeben, man will auf neue Technologien setzen, um weiterhin wettbewerbsfähig bleiben zu können. Bei den kundenseitigen Technologien gibt es aber eine Diskrepanz: 74 Prozent aller internationalen Händler verfügen über keinen virtuellen Assistenten – in Deutschland sind es rund 73 Prozent. Etwa 67 Prozent bieten zudem keine Push-Nachrichten an, um die Kunden mit Angeboten oder Empfehlungen zu versorgen – in Deutschland sind es ebenfalls rund 73 Prozent. Es herrscht also durchaus Nachholbedarf.

Immer mehr Verbraucher interessieren sich für VR

Knapp 90 Prozent der Kunden, die im Zuge einer Umfrage von Splendid befragt wurden, haben angegeben, VR schon einmal mit dem Smartphone verwendet zu haben – zudem sind sie auch bereit, das Erlebnis zu wiederholen. Doch auch jene Befragten, die noch nie direkten Kontakt mit VR hatten, würden sich für diese neue Möglichkeit interessieren – rund 47,7 Prozent haben nämlich ihr Interesse bekundet. Die Verbraucher sehen auch einen Pluspunkt bei der „alltäglichen Unterstützung“ und begründen die Nutzung mit dem „Interesse an der neuen Technik“. Aber es gibt auch Gründe, die gegen die neue Nutzung sprechen – so hat man Bedenken, die persönliche Beratung würde zur Gänze verschwinden oder AR würde keinen tatsächlichen Mehrwert bieten.

Auch AR scheint immer beliebter zu werden

Interessant ist vor allem der Umstand, dass rund 77 Prozent der Befragten meinen, eine universelle App, die für alle Geschäfte verwendet werden könne, sei durchaus wünschenswert und eine Erleichterung. Eine derartige App würde auch, so die Befragten, den Gesamtprozess vereinfachen.  Interessantes Detail am Rande: 55,3 Prozent – also mehr als die Hälfte der Befragten – gaben an, AR könnte im Lebensmittel-Einzelhandel durchaus zur Anwendung kommen. 53,8 Prozent waren der Meinung, AR wäre auch in den Bekleidungsgeschäften eine interessante Hilfe.

Von |21.11.2018|News|Kommentare deaktiviert für Touchscreen: Immer häufiger am Point of Sale
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