Steamer sind eine praktische und schnelle Alternative zum Bügeleisen und unter anderem auch als Dampfglätter oder Dampfbürste bekannt. Sie eignen sich hervorragend zum Glätten und Auffrischen von Kleidung, aber auch zum Reinigen und Desinfizieren von Heimtextilien, Gardinen und Bettwäsche. Das Dämpfen der Textilien erfüllt mehrere Zwecke, denn der heiße Dampf beseitigt nicht nur Falten, sondern auch unangenehme Gerüche und Bakterien. Die Haltbarkeit der Kleidungsstücke wird verlängert, da sie bei der Pflege mit einem Steamer nicht so oft gewaschen werden müssen.

Auf der Laurastar-Website, einem renommierten schweizer Unternehmen für Dampfsysteme, gibt es zwei Arten von Steamer: Handdampfer und Standdampfer. Handdampfgeräte sind kleiner und ideal für unterwegs, da sie sogar in einen Rucksack passen. Standdampfer haben einen größeren Wassertank und können daher mehr Kleidungsstücke auf einmal dämpfen.

Hier sind einige Tipps für die sichere und effektive Verwendung des Steamers für Ihre Bekleidung:

1. Lesen Sie die Anweisungen

Verschiedene Geräte haben unterschiedliche Anleitungen. Lesen Sie unbedingt die Gebrauchsanweisung, um die spezifischen Funktionen und Nutzungsrichtlinien zu verstehen.

2. Füllen Sie den Steamer richtig auf

Befolgen Sie die Anweisungen des Herstellers zum Befüllen des Wasserbehälters. Eine Über- oder Unterfüllung kann die Leistung des Steamers beeinträchtigen. Verwenden Sie destilliertes Wasser, um Kalkablagerungen zu vermeiden.

3. Vorsicht bei empfindlichen Stoffen

Seien Sie vorsichtig bei empfindlichen Stoffen wie Samt oder Seide. Halten Sie den Steamer in größerem Abstand und verwenden Sie eine niedrigere Dampfeinstellung, um das Kleidungsstück nicht zu beschädigen.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, wie der Stoff auf den Dampf reagiert, beginnen Sie mit einer weniger sichtbaren oder weniger empfindlichen Stelle des Kleidungsstücks. So können Sie die Wirkung testen, ohne das gesamte Kleidungsstück zu beschädigen.

4. Textilien hängend steamen

Für das Glätten mit einem Steamer wird kein Bügelbrett benötigt. Hängen Sie die Kleidung auf einen stabilen Bügel. So kann man leicht beide Seiten des Stoffes dämpfen, ohne das Kleidungsstück festhalten zu müssen. Das frei hängende Kleidungsstück wird mit einer Hand etwas in die Länge gezogen, sodass eine leichte Spannung entsteht. Mit der anderen Hand führt man den Griff der Dampfbürste von oben nach unten über das zu glättende Kleidungsstück.

Bei dickeren Stoffen wie Jacken oder Blazern sollte sowohl die Innen- als auch die Außenseite des Kleidungsstücks behandelt werden, um auch die Innenfalten effektiv zu glätten.

5. Die Verwendung von Aufsätzen beim Steamer

Einige Steamer werden mit verschiedenen Aufsätzen für unterschiedliche Stoffe geliefert. Mit diesen Aufsätzen lässt sich der Dampfstrom und die Richtung steuern. Empfindliche Stoffe benötigen möglicherweise einen sanfteren Dampf, während schwerere Stoffe eine höhere Dampfmenge vertragen können. Bürstenaufsätze sind nützlich für Stoffe mit strukturierter Oberfläche, wie z.B. Cord oder Wolle. Die Bürste hebt die Fasern an, so kann der Dampf besser eindringen.

6. Kleidung trocknen lassen

Die Kleidung sollte nach dem Dämpfen einige Minuten lang hängen, damit die restliche Feuchtigkeit verdunsten kann. Vermeiden Sie es, das Kleidungsstück unmittelbar nach dem Dämpfen zu tragen, insbesondere wenn es sich feucht anfühlt.

Fazit

Der Steamer war ursprünglich nur für den professionellen Einsatz gedacht und ist heute in vielen Haushalten zu einer echten Alternative zum Bügeln geworden. Das Glätten der Kleidung mit dem Steamer ist schnell, effizient und motiviert auch Bügelmuffel. Im Gegensatz zu herkömmlichen Bügelmethoden sparen wir mit dem Dämpfen der Bekleidung wertvolle Zeit. Ob Sie sich für einen Hand- oder Standdampfer entscheiden, hängt von den persönlichen Vorlieben und der Größe Ihres Haushalts ab.