© aardy.com

AARDY.com ist einer der führenden Marktplätze für Reiseversicherungen in den USA. Gegründet von Multiunternehmer Jonathan Breeze, einem ehemaligen Piloten der Royal Air Force.

In den kommenden Wochen berichtet Breeze über die Herausforderungen, die es zu meistern galt, um das Unternehmen ins Leben zu rufen, sowie über das Wachstum des Unternehmens und die Überlebensstrategien, die es während der Covid19-Pandemie erlernt hat.

Bevor wir uns kopfüber in die Entstehung von AARDY.com stürzen, sei es das liebenswerte blaue Aardvark-Logo oder die altbewährte Praxis, einen außergewöhnlichen Kundenservice zu bieten, der AARDY eine der höchsten TrustPilot-Bewertungen eingebracht hat, müssen wir ein Stück zurückgehen, in eine einfachere Zeit, lange bevor es das Internet gab.

Als kleiner Junge besuchte Breeze mit seiner Familie Flugvorführungen in England und fand so seine Berufung. Nachdem er die Kunstflugstaffel der Royal Air Force, die „Red Arrows“, in ihren Hawk-Kampfflugzeugen bewundert hatte und Tausende von Zuschauern unter ihm die Präzision, Disziplin und den Mut dieser hervorragenden Piloten bestaunten, gab es für den jungen Breeze nur einen Berufswunsch. Er wandte sich an seine Eltern und sagte: „Das ist es, was ich machen will“. Zweifellos ein Wunsch, den Hunderte von Jungen an jenem Sommertag ausgesprochen haben, doch für Breeze sollte er Wirklichkeit werden.

Im Alter von 16 Jahren, als er noch zur Schule ging, wurde Breeze von der RAF eingeladen, seine private Pilotenlizenz zu absolvieren. Nach einer intensiven Lernphase an Land und in der Luft stieg Breeze im Alleinflug mit einer Cessna in den Himmel und bestand den Flugteil des Kurses mit Leichtigkeit. Der letzte Teil der Prüfung war die Navigationsprüfung, die einige Wochen später in einer weiteren Einrichtung in Großbritannien stattfinden sollte. Dieser Teil der Prüfung wäre Breeze beinahe zum Verhängnis geworden und hätte einer vielversprechenden Flugkarriere ein Ende setzen können.

In einer Zeit, in der es noch kein GPS und auch kein Google Maps gab, fand der Navigationsteil des Kurses in einem Assessment Center statt, das etwa zwei Autostunden von Breeze’s Zuhause entfernt war. Er machte sich mit seinem Auto und seiner zuverlässigen Landkarte des Vereinigten Königreichs auf den Weg, doch irgendwie gelang es ihm nicht, das Zentrum zu finden, in dem die Navigationsprüfung stattfinden sollte. Für den jungen Mann war es eine Ironie des Schicksals, dass er nicht in der Lage war, zum Ort der Navigationsprüfung zu navigieren. Er glaubte, dass sein Traum, für die RAF zu fliegen, vorbei war, und kehrte niedergeschlagen nach Hause zurück.

„Ich war ein junger Mann, ohne die vielen Lebenserfahrungen, auf die man sich in schwierigen Zeiten berufen kann, um sich aufzurappeln und weiterzumachen. Dieser Tag, als ich von der Navigationsprüfung nach Hause fuhr und meine RAF-Karriere in Trümmern lag, ist einer, der in mir weiterlebt.“

Voller Verzweiflung zu Hause angekommen, griff Breeze zum Telefon, um mit dem Prüfer zu sprechen und sich dafür zu entschuldigen, dass er die Prüfung verpasst hatte, aber bevor er anfangen konnte, seine Entschuldigungen auszusprechen, entschuldigte sich der Ausbilder selbst bei Breeze, weil er kurzfristig weggerufen worden war. Auch er hatte die Prüfung verpasst und war sich überhaupt nicht bewusst, dass Breeze nicht auf ihn gewartet hatte!

„Manchmal stehen die Sterne gut und manchmal nicht. In diesem Fall hatte ich Glück, denn jemand hat auf mich aufgepasst. Ich konnte die Navigationsprüfung verschieben, die ich mit Bravour bestanden habe. Ich war 17 und stolzer Besitzer meiner Privatpilotenlizenz.“

Ein Jahr später verließ Breeze mit 18 Jahren sein Zuhause, um der Royal Air Force beizutreten und das zermürbende Initial Officer Training Programm am Royal Air Force College Cranwell in Großbritannien zu absolvieren. Nach einem Jahr immenser körperlicher und persönlicher Herausforderungen verließ Breeze die RAF Cranwell als Pilot Officer. Als Nächstes folgte das Flugtraining auf dem gleichen Hawk-Jagdflugzeug, das ihn all die Jahre zuvor so inspiriert hatte.